Deutschland drohen im Zuge des Klimawandels mehr schwere Gewitter.

Auch, wenn der Blitz nicht unmittelbar in das Gebäude einschlägt, sondern in der näheren Umgebung, können Schäden entstehen:
Eine Überspannung fließt über den Hausanschluss und die Elektroverteilung in das elektrische Netz des Gebäudes und somit in jeden angeschlossenen Raum.

Das kann durch Induktionen in erdverlegte Kabel (Einschlag in der näheren Umgebung) oder durch einen Einschlag direkt in die Versorgungsleitung (Oberleitung) passieren.

Elektrische Geräte, die am Netz hängen werden beschädigt oder zerstört.
Überspannungen können über jede leitfähige Verbindung ins Gebäude gelangen, also auch über Datenkabel oder metallische Rohrleitungen.

Rund ein Drittel aller elektrisch verursachten Brände geht auf das Konto gefährlicher Fehlerlichtbögen. Besonders riskant: serielle Fehlerlichtbögen.

Diese können von Fehlerstrom-  und Leitungsschutzschaltern nicht erkannt werden und bereits durch kleinste Mängel in der Elektroinstallation entstehen: etwa durch beschädigte Kabelisolierungen, gequetschte Leitungen, abgeknickte Stecker, lose Kontaktstellen, aber auch qualitativ mangelhafte Elektrogeräte.

Die daraus entstehenden Fehlerlichtbögen können Leitungsisolierungen entzünden und so zu einem Kabel- oder gar Gebäudebrand führen.

Durch präventiven Brandschutz wie Rauchmelder und Brandschutzschalter ist die Zahl der Opfer in den vergangenen Jahr gesunken.